zu verdrehen und brutal als RAF - Schlächter darzustellen.
Die RAF ist kein "Mythos des Linksbürgertums" gewesen. Sie war sicher, der reale und brutale Ausdruck von furchtbaren Eskalation innerhalb von damals politischen und gesellschaftlichen Verstrickungen in der es am Rande um Macht und Geld zwischen den Länder ging, um Verträge und neue Ziele zwischen den Deutschland und anderen Länder. Der Anfang von RAF stand eine uneinsichtige, nicht kommunikationsfähige Staatsmacht, die sich erst in der Entwicklungsphase befand. Der Zorn der jungen Leute gegen die Eltern, die einen Dialog über ihre Vergangenheit hartnäckig verweigerten, der sich
gegen hartleibige Intriganten, Neider und Lügner in den Schulen und Unis beschränkte und nicht auf die "Bürgerlichen". Sie alle kamen, als es sehr stark eskalierte, besonders aus den "sozial schwachen Familien". Ein damals solidarischer Staat hat so reagiert, wie vorauszusehen war - mit Gewalt, Verfassungsänderungen, Bespitzelung. Anständige, nachdenkliche Intellektuelle wurden zu "Ratten und rote Ameisen", im besten Fall zu "Sympathisanten". Es war für viele von uns, die diese Zeit selbst als Jugendlicher miterlebt hat, eine "bleierne Zeit", in der man die Hoffnung
in die Zukunft setzte.