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Redakteur: m.mueller
Kategorie: Gesundheit
Veröffentlicht am: 22.01.2012 16:33

Die Riester Rente ist besser als ihr Ruf

Trotz immenser Einschnitte, die der potentielle Sparer seit 2012 hinzunehmen hat, ist die Riester Rente noch immer eine lohnende Zusatzabsicherung im Rentenalter. Seit 2012 wurde der garantierte Mindestzins von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt. Auch das Renteneintrittsalter wurde von bisher 60 auf 62 Jahre hoch gesetzt. Ausschlaggebend bei dieser Regelung ist die Anhebung für die gesetzliche Rentenversicherung.

Trotz immenser Einschnitte, die der potentielle Sparer seit 2012 hinzunehmen hat, ist die Riester Rente noch immer eine lohnende Zusatzabsicherung im Rentenalter. Seit 2012 wurde der garantierte Mindestzins von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt. Auch das Renteneintrittsalter wurde von bisher 60 auf 62 Jahre hoch gesetzt. Ausschlaggebend bei dieser Regelung ist die Anhebung für die gesetzliche Rentenversicherung. (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13788457/Was-sich-2012-fuer-Verbraucher-aendert.html)

Vor- und Nachteile der Riester Rente

Um die entscheidende Frage zu beantworten, ob die Riester Rente auch weiterhin lohnt, müssen zunächst die Vor- und Nachteile eines Riester Vertrages gegeneinander abgewogen werden. Die Riester Rente wurde vor zehn Jahren eingeführt, da die gesetzliche Rente auch in der Zukunft zu sinken droht. Daher ist eine zusätzliche Rentenversicherung unumgänglich geworden.

Staatliche Zuschüsse sind die Besonderheit

Die Riester Rente ist die einzige private Zusatzversicherung, in der es nicht nur staatliche Zulagen gibt, sondern der Sparer auch von steuerlichen Vorteilen profitieren kann. Es sind bei dieser Zusatzrente drei Formen der Förderung und steuerlichen Vorteile vorgesehen, wodurch viele Personengruppen angesprochen werden sollen. Es hat sich im Verlauf der Jahre eine Reihe anderer Zusatzverscherung angeschlossen. Diese werden allerdings nur gering oder gar nicht staatlich gefördert. Jeder Riester Rente Sparer erhält eine garantierte Mindestzulage in Höhe von 154 Euro. Voraussetzung hierfür ist, dass der Mindestbetrag einbezahlt wird. Speziell Geringverdiener haben in diesem Fall nur einen geringen Mindestbetrag einzuzahlen.

Besonderes Augenmerk ist auf die Riester-Kinderzulage zu richten. Hier erhält ein Elternteil eine jährliche Zulage in Höhe von 185 Euro für jedes Kind. Sollte das Kind nach 2008 geboren worden sein, so erhält ein Elternteil sogar 300 Euro in jedem Jahr.

Von der Riester Rente profitieren vor allem Familien sowie Alleinerziehende. Sie werden vom Staat besonders gefördert und können bis zu 50 Prozent der eingezahlten Beiträge ausmachen. Zur Steuer lässt sich allgemein sagen, dass die prozentuale Förderung immer so hoch ist wie der persönliche Steuersatz. Liegt also ihr persönlicher Steuersatz also bei 30 Prozent, so liegt die Förderquote ebenfalls mindestens bei 30 Prozent.

Vor Pfändungen sicher

Speziell in der heutigen Zeit wissen wir oft genug nicht, was die Zukunft mit sich bringen wird. Im Falle einer Arbeitslosigkeit ist die Riester Rente nicht anrechenbar. Auch bei Schulden hat der Riester Sparer seinen Vertrag nicht aufzulösen, um damit die Verbindlichkeiten zu tilgen.

Fazit

Abschließend kann gesagt werden, dass die Riester Rente, trotz der Änderungen, auch zukünftig eine geeignete Möglichkeit der Altersvorsorge bietet. Bei der sinkenden gesetzlichen Rente ist sie eine gute Alternative, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Informationen erhalten Sie hier.