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Redakteur: Xirotyris
Kategorie: Politik
Veröffentlicht am: 05.10.2007 00:31

"Ehrenmord" - Warum ein Mohammedaner seine Frau tötet

Wie der STERN berichtete, herrschte in einem Münchner Gerichtssaal Totenstille, als ein 35-jähriger Iraker beschrieb, wie und warum er seine Frau auf offener Straße erstochen und dann auch noch angezündet hat. Er bereue nichts, sagte der mohammedanische Zuwanderer. Er habe so handeln müssen. Wegen der Kultur. Wegen der Religion - und wegen der deutschen Politik, die Frauen Rechte einräume, die nach dem "heiligen" Koran nur Männern zustehen.

Seine "Kultur und Religion" hätten ihn dazu verpflichtet, "das zu tun, was ich tun wollte". Das Verbrechen seiner Frau: Sie hatte sich von dem Mann, den ihre Eltern für sie bestimmt hatten, den sie nicht liebte, der sie immer wieder verprügelte, und zwar so sehr, dass die Polizei gegen ihn ein Kontaktverbot erwirkt hatte, scheiden lassen. Am Tag des deutschen Scheidungsurteils fühlte sich die junge Frau wieder frei. "Der glücklichste Tag in meinem Leben", sagte sie zu einer Freundin nach der Verhandlung.

Drei Stunden später war Sazan Bajez-Abdullah tot. Dutzende Menschen in der Maier-Leibnitz-Straße in Garching waren Zeugen ihres Todes. Im Cafe am Anfang der Straße hatte die Bedienung Sazan noch gewarnt, als sie mit ihrem fünf Jahre alten Sohn an der Hand zu ihrer Wohnung lief. Denn erst ein paar Minuten zuvor war Abdullah im Cafe gewesen. Bevor er ging, hatte er gesagt: "Jetzt ist sie fällig". "Der bringt dich um", rief die Kellnerin, die Sazan und Kazim kannte, der jungen Frau zu. Doch die nahm die Drohung nicht ernst.

Der Angriff erfolgte mitten auf der Straße. 13mal stach der Iraker mit einem Messer auf seine gerade von ihm geschiedene Frau ein. Dann lief er zu seinem Auto, holte einen Kanister mit Benzin, ging zu der tödlich verletzten aber noch lebenden Frau, übergoss sie und zündete sie an. Von den Balkonen der Häuser herab warfen Anwohner Plastikflaschen voller Wasser und nasse Tücher. Passanten versuchten, der brennenden Frau zu helfen, brachten das verstörte Kind, das alles mit angesehen hatte, in Sicherheit. Ein Kripobeamter, der in einem Nachbarhaus wohnte und die Schreie auf der Straße gehört hatte, nahm den Iraker fest.

Die junge Frau war mit Schlägen von ihrem Vater zu der Hochzeit mit dem Mann gezwungen worden, den sie nicht liebte. Verstöße des Mannes gegen deutsche Gesetze wurden nicht geahndet. Als seine Frau noch lebte und echtes Asyl suchte - gegen den ungeliebten Mann, der sie unterdrückte -, lehnte das Verwaltungsgericht München einen Antrag auf Prozesskostenbeihilfe ab. Begründung: Ehrenmorde und "Gefährdungen wegen Familienehre" seien so eine Art Folklore, nämlich: "Probleme, die in den allgemeinen Regeln des Iraks und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten und religiösen Normen wurzeln".

Bildquelle: politicallyincorrect.de

Quelle: http://www.stern.de/politik/panorama/599446.html