Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, weiß welche wichtige Rolle er im Bezug auf die Mobilität spielt. Jeder behinderte Mensch hat das Recht auf uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Hilfsmittel wie Rollstühle und Treppenlifte sollen dies ermöglichen. Sie sind ein Bindeglied, um die Behinderung teilweise auszugleichen und die Mobilität zu ermöglichen. Barrierefreies Bauen im öffentlichen Bereich ist gefordert und wurde in den letzten Jahrzenten auch umgesetzt. Trotzdem gibt es noch Handlungsbedarf. Die Baulichkeiten, wie Rampen und Eingänge müssen für die Hilfsmittel, wie Rollstühle etc. auch geeignet sein.
Mit dem Kauf eines Rollstuhls bezweckt man, eben diese Mobilität und Selbständigkeit im Leben wieder zu erreichen oder zu verbessern. Bei dem Angebot von verschiedenen Rollstuhltypen mit unterschiedlichen Bedingungen sollte man unbedingt richtig auswählen und den Rollstuhl an seine individuelle Situation optimal anpassen. Er sollte zum Beispiel gut für den Übergang zu einem Rollstuhllift geeignet sein, so dass man auf fremde Hilfe verzichten kann. Ebenso sollte er gut im häuslichen Umfeld und im öffentlichen Verkehr zu bedienen sein. Nur so erlangt man die nötige Sicherheit. Wichtig ist deshalb, einen Rollstuhl unbedingt vor dem Kauf einmal Probe zu fahren. Man merkt dann sehr schnell, ob man mit dem Handling zurechtkommt. Wie beim Autokauf ist Probefahren wirklich anzuraten. Eine Entscheidung ist in Ruhe und ernsthaft abzuwägen, schließlich geht es um die eigene Gesundheit und um ein Stück Erweiterung der Lebensqualität. Gut ausgebildetes Fachpersonal und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen können hier beratend tätig sein.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass behinderte Menschen jede Möglichkeit nutzen sollten, um durch Hilfsmittel ein Stück Chancengleichheit gegenüber Nichtbehinderten herzustellen. Vom Gesetzgeber sind Rahmenbedingungen bezüglich Barrierefreiheit geschaffen, die es zu nutzen lohnt.