“Weg mit dem Steuerstaat!” - So, oder so ähnlich titelte vor einiger Zeit die BILD. Kein schlechter Gedanke, wenn manch einer häufig mehr als 50% seiner Gehaltstüte an den Vater Staat abgeben muss. Steuern, Sozialbeiträge, Kirchensteuer uvw. Institutionen fordern Geld ein. Und viele werden beim Blick auf unsere Europäischen Nachbarn eine Träne im Auge haben, da Deutschland einen der höchsten Steuersätze in der EU hat. Und dann auch noch die Mehrwertsteuer erhöhen? Wo soll denn das hinführen?
Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Abgaben an den Staat, Krankenkassen und andere soziale Institutionen noch weiter steigen werden. Wie in Italien haben wir eine stetig sinkende Geburtenrate. Das Mengenverhältnis von Jung zu Alt wird sich weiter verschärfen und schon jetzt ist das Rentensystem völlig überlastet und muss aus anderen Quellen mitgefüttert werden. Alle staatl. Institutionen arbeiten am Limit. Wo das hinführt ist absehbar, die kommenden Generationen werden immer mehr alte Menschen zu versorgen haben, was dazu führt, dass der Bürger immer mehr Einschränkungen hinnehmen muss. Das wird beim Steuerzahler anfangen und beim Arbeitslosen aufhören.
Laute Schreie nach niedrigeren Steuern sind dieser Tage so unnütz wie Atomwaffen im allgemeinen. Selbst der bildungsfernste Mitbürger muss einsehen, dass auch der Staat Geld zum Existieren braucht, welches er sich aus der einzigen Quelle nimmt die ihm bleibt, seinem Volk.