Sofia ist nicht nur die Hauptstad von Bulgarien, sie ist auch in jeder Hinsicht sein Zentrum, ob wirtschaftlich, politisch, kulturell oder wissenschaftlich. Sofia liegt zentral im Landesinneren auf einer Hochebene. Nördlich der Stadt erhebt sich das eindrucksvolle Balkan Gebirge. Im Süden wird Sofia von dem Witoscha-Gebirge umschlossen.
Sofia liegt auf einer Höhe von 550 m und ist somit eine der höchstgelegenen Städte von Europa. Sofia wurde 1879 zur Hauptstadt ausgerufen, nachdem sie durch russische Truppen von der Fremdherrschaft durch die Osmanen befreit wurde. Durch den neuen Status kam es zu einem wahren Bauboom in Sofia. Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt mehrmals bombardiert und so wurden einige historische Gebäude unwiederbringlich zerstört und durch stalinistische Monumentalbauten ersetzt, die in ihrer Geradlinigkeit etwas monströses verbergen. Dennoch macht dies auch gerade den Charme von Sofia aus. In ihrem Stadtbild gibt es die verschiedensten archetektonischen Ströme und kulturellen Einflüsse zu entdecken. Beispielswiese erheben sich in der Altstadt Kirchen und Kathedralen neben zahlreichen Moscheen. Auch in ihrer Architektur einzigartige russische Kirchen finden sich in Sofia. Es gibt ebenso noch verschiedene Ruinen und Überbleibsel aus der wechselvollen Vergangenheit der Stadt Sofia. So wurde beispielsweise aus einem römischen Thermenbau die St. Georgs Kirche. Besonders sehenswert ist die Alexander Newski Kathedrale, welche 1904 erbaut wurde und die Banja-Banschi-Moschee. Auch die Kirche Sweta Nedelja ist wunderschön. Ferner lohnen die zahlreichen kulturellen Institutionen einen Besuch. In Sofia gibt es mehrere Universitäten und Hochschulen. Des Weiteren viele Museen, wie das sehr sehenswerte Archäologische Museum und noch mehr Bibliotheken. Ebenso lohnen die vielen Theater einen Besuch.


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