In Afrika breiten sich die Wüsten aus und greifen menschlichen Lebensraum an.
Bangladesch hat nur einen Rohstoff und der wächst immer schnell nach, wenn er geerntet ist. Das ist die Jutepflanze, aus ihr werden haltbare, strapazierfähige Säcke und Matten gearbeitet . Diese Matten oder Säcke zu riesigen Teppichen zusammengenäht und auf eine Fläche so gross wie zehntausend Fussballfelder über den Wüstensand gelegt - liesse sich damit der Wüstensand vom Wind getragen nicht stoppen? Könnte man dann nicht auf diesen Matten robuste Pflanzen kultivieren, die nach zwanzig Jahren Ernte bringen ? Das Wasser dafür von den Küsten holen und in Pipelines zu den Mattenfeldern führen. Entlang der Küsten, könnten mit Solar- und Windenergie betriebene Meerwasserentsalzungsanlagen gebaut werden. Die wirtschaftlich, reichen G8 Staaten bezahlen die Entwicklung und Bereitstellung der Technik, Bangladesch wird mit Jute reich und die Zahlerstaaten könnten ihre finanziellen Aufwendungen als C02- Ausstossrechte geltend machen...
Die Jute-Lösung mag sich witzig anhören, kann aber vielleicht durchaus effektiv sein. Die Israelis haben, soviel ich weiss in ihren Wüsten mit der Tröpfchen-Bewässerung gute Erfolge.
geschrieben von Uwe-Kampmann


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