Der Graphik-Chip-Hersteller NVidia weigert sich schon seit über zehn Jahren wehement, die für die Treiber-Entwicklung nötigen Spezifikationen herauszugeben. Somit gibt es nach wie vor keine (benutzbaren) 3D-Treiber für Opensource-Betriebssysteme, zB. Linux.
Das auf OpenSource spezialisierte Software-Unternehmen metux IT service rät deshalb strikt von NVidia-Graphikchips ab.
Der Graphik-Chip-Hersteller NVidia weigert sich schon seit über zehn Jahren wehement, die für die Treiber-Entwicklung nötigen Spezifikationen herauszugeben. Somit gibt es nach wie vor keine (benutzbaren) 3D-Treiber für Opensource-Betriebssysteme, zB. Linux.
Aber NVidia bietet doch selbst Linux-Treiber an. Was ist damit ?Diese "Treiber" sind binäre Kernel-Module, für die nicht nur der Quellcode geheim gehalten wird, sondern die sich auch durch miserable Code-Qualität auszeichnen. Damit sind sie nur für einzelne, spezielle Configurationen benutzbar und neigen zu regelmäßigen Totalabstürzen.
Damit sind sie für den geschäftlichen Einsatz völlig unbrauchbar. Schon garnicht für kritische Anwendungen, die eine Code-Prüfungen vorraussetzen.
Auch der Fakt, daß im Binärcode massive Code-Verschleierung betrieben wird (um Debugging zu erschweren) läßt nichts gute erahnen: der Hersteller hat offenbar ein enormes Interesse daran, die Arbeitsweise des Treibers geheim zu halten. Damit ist das Risiko für Backdoors (Hintertüren) und anderen Sicherheitslücken für den seriösen Geschäftseinsatz einfach viel zu groß !
Hilfe, ich habe versehentlich NVidia-Chips gekauft - was kann ich tun ?
Soweit das noch möglich ist, sollte man das Produkt wieder zurückgeben und den Händler über die o.g. Produktmängel aufklären. Die meisten Händler wissen noch nicht, welche Mangelwaren sie vertreiben.
Bleibt diese Möglichkeit verwehrt, sollte man keinesfalls die Binärtreiber verwenden - sie sind für die Stabilität und Systemsicherheit zu gefährlich. Gerade im geschäftlichen Einsatz könnten so uU. auch Haftungsrisken wegen Fahrlässigkeit entstehen !
Stattdessen bietet es sich jedoch an, die Opensource-Gemeinde bei der Analyse der Geräte zu unterstützen, sodaß eines Tages quelloffene, benutzbare Treiber entwickelt werden können.
Das Nouveau-Projekt hat eine Debugging-Umgebung für die NVidia-Treiber geschaffen, mit der diese im laufenden Betrieb auf ihr Verhalten analysiert werden können. Die somit gewonnen Daten sind eine große Hilfe für die Entwicklung eines freien Treibers.
ACHTUNG: diese Umgebung ist für den geschäftlichen Einsatz NICHT geeignet !
Fazit:
Wer 3D-Unterstützung unter Opensource-Betriebsystemen (zB. Linux) benötigt, der sollte von NVidia die Finger lassen !
Für reine 2D-Anwendungen sind die NVidia-Grafikchips ausreichend, vermutlich aber überteuert.


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