Es fängt an zu nerven. Die Politik zieht Ihre Bahnen und die meisten Fragen bleiben unbeantwortet. Bislang fehlte etwas, es fehlt etwas das direkten Kontakt zu denen da oben herstellt. Das dachten sich auch Gregor Hackmack und der Parlamentwatch e.V. und haben das Projekt „Abgeordnetenwatch“ ins Leben gerufen. Diese Plattform ermöglicht es, direkten Kontakt zu seinen Wunschpolitikern herzustellen und eine öffentliche Anfrage zu Stellen.
Ein integriertes Wahlkreissystem ermöglicht es, durch Eingabe der eigenen Postleitzahl, die Kandidaten aus der Umgebung anzuzeigen.
Besonders Interessant sind die Gespräche der Drogenpolitik mit Sabine Bätzing. Je vielfältiger die Fragen werden, desto standarisierter werden die Antworten. Gerüchten zufolge soll es sogar schon möglich sein, sich aufgrund von vergangenen Auswertungen eine eigene Antwort ala Bätzing zusammenzustellen, noch bevor Sie die Frage gelesen hat.
Der „Deutsche Hanfverband“ hat drei Lieblingsfloskeln von Frau Bätzing bekannt gegeben.
„keine Studie hat Cannabis eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt“
„Cannabis ist nicht als harmlose Droge anzusehen“
„es kann aus rechtlichen und sachlichen Gründen keinen verantwortungsvollen Konsum von Cannabis-Produkten geben“
Also, warum noch zögern und nicht einfach mal oben in der Politik mitreden? Wo wir einst doch gelehrt bekommen haben:
„Die stärkste Waffe des Menschen, ist seine Stimme.“

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Kommentare
metux
26.04.2008 13:50
Leider ist das für die Berufs-Politiker-Kaste ein gängiges Verhalten.
Getreu dem Motto "meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen".
Gruß