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Unterhaltung | 06.04.2008 02:09  Drucker

Murder Set Pieces


Die Presswerke lehnten die Vervielfältigung des Films mehrfach ab, mindestens drei Cutter warfen den Job hin Murder Set Pieces zu schneiden...ja die Gerüchteküche um diesen Splatterfilm brodelte...aber wie provokant ist der Film wirklich?

Murder Set Pieces

In Murder Set Pieces bekommen wir als Hauptperson einen Deutschen serviert, der in den USA lebt und natürlich überzeugter Nazi, Frauenhasser und Serienmörder ist.
Seine Gewaltakte richten sich ausschließlich gegen Frauen bzw. Mädchen, was soweit geht dass er selbst vor kleinen Kindern nicht halt macht.

Die Gewaltausbrüche des Films werden lose zusammengehalten von sinnlosen Hetzreden gegen Frauen und Juden. Dem Zuschauer werden so ziemlich genau drei verschiedene Szenerien geboten. Entweder fährt der Killer in seinem Auto umher, trainiert seinen Körper vor Nazi-Propaghandafilmen oder er tötet und vergewaltigt Frauen.

Die Effekte selbst sind als durchschnittlich bis gut einzuschätzen, allerdings fehlt dem Film jede Art von Spannung und schon früh beginnt man sich zu fragen, ob diese ganzen Hasspredigten nun ernst gemeint sind oder die Filmemacher hier mehr auf Satire wert legen.

So läuft der Film so vor sich hin und man erwartet eigentlich nichts Besonderes mehr, doch dann mach Murder Set Pieces etwas was sowas von daneben ist, dass man selbst Wochen später nur den Kopf schütteln kann:

Der Killer geht mit einem Messer, blutüberströmt auf ein Babybett zu. Dort drin steht ein Kind, etwa 18 Monate alt und schreit sich vor Angst die Seele aus dem Leib. Der Killer kommt näher und hebt das Kind aus dem Bett, während es panisch strampelt, weint und nach seiner Mama ruft. Mit blutigen Händen streichelt er dem Kind durch sein Gesicht, so dass es voller Blut ist und setzt es auf den Boden. Nun rennt das Kind so schnell es kann davon zu seiner Mutter, die völlig zerstückelt am Boden liegt und klammert sich weinend an sie.

Nun frage ich Sie liebe Leser, darf sowas sein? Ein Kind von 18 Monaten spielt nicht, sondern nimmt die Situation sehr ernst. Unfassbar verantwortungslos was dort abgezogen wird.

Nachdem wir moralisch nun schon alles verbockt haben zappelt auch schon der Abspann über den Schirm und man begeht weitere Frechheiten. So steht im Abspann dann als ausführende Produzenten Heinrich Himmler und Josef Goebbels oder man bedankt sich für die Inspiration bei Sharon Tate.

Also mal ganz ehrlich, es scheint in der Tat so als seien die Naziparolen im Film selbst doch eher ernst zu verstehen. Übrig bleibt ein Film ohne Handlung mit annehmbaren Effekten und gebrochenen Regeln, die man einfach nicht bricht. Ärztliche Hilfe ist bei diesen Filmemachern definitiv notwendig.

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