Google stellt Wissenschaftlern Speicherplatz zur Verfügung. Dafür will der Suchmaschinen-Konzerne viele Daten frei anbieten.
Dass Google längst mehr ist als eine reine Suchmaschine, dürfte allen Internet-Nutzern bekannt sein. Der Konzern streitet sich mit Microsoft um die Vorherrschaft in der Computer-Welt und bietet seinen Nutzern eine Bildersuche, einen Nachrichten-Überblick, einen kompletten Globus mit Satelittenfotos und vieles mehr.
Nun will Google eine Gruppe ansprechen, die dafür bekannt ist, dass sie lieber unter sich bleibt und Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit anderen Menschen zeigt - die Wissenschaftler. Forscher sollen die riesigen Kapazitäten von Google nutzen, um ihre umfangreichen Daten zu speichern. Dazu stellt der Betreiber spezielle Festplatten zur Verfügung, mit denen sich täglich 0,88 Terabyte (880 Gigabyte) auf die Server übertragen lassen. Die Daten des Weltraum-Teleskops Hubble und ein Manuskript von Archimedes gelten als erste Objekte der Begierde.
Das komplette Material soll unter research.google.com kostenlos zur Verfügung stehen. Dabei kommen auch die Vorzüge des Web 2.0 nicht zu kurz. Die Daten, die mit dem Programm Trendalyzer aufbereitet werden, kann man mit Kommentaren versehen.


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Kommentare
Zeitung-fsn
26.01.2008 19:08
Genau das gleiche stand erst in der COMPUTERBILD-Ausgabe drin!