‘Deutschlands schönste Hallen-Blumenschau’ präsentierte ein einmaliges Schauerlebnis und interessante Themengärten. Zum 50jährigen Jubiläum der Schau (Die Ausstellung fand bisher alle zwei Jahre statt) durften wiederum über 60.000 Besucher gespannt sein auf die besonderen Leistungen des Gartenbaus und der insgesamt 250 Aussteller der beliebten und sehr medienwirksamen Frühjahrsmesse für Garten & Familie auf über 15.000 qm Messefläche.

Die Blumenschau in Oldenburg feierte 2007 gleich ein doppeltes Jubiläum. Es war die 25. Schau in 50 Jahren. Am Eröffnungstag wurde sie um 11 Uhr von Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner feierlich eröffnet. Die traditionell sehr erfolgreiche Messe ist über die Region hinaus sehr beliebt und zieht regelmäßig ca. 60.000 Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Angesichts solcher Zahlen blühte Hallenchef Jan-Axel Wartemann sicherlich so richtig auf! Die Blumenschau gilt als Deutschlands schönste Hallenblumenschau.
Angefangen hat alles am 25. März 1957. Seinerzeit startete die Erfolgsmesse in der Weser-Ems-Halle unter dem Motto „Freude durch Blumen“. Der damalige Hallenchef Renard Arnulf Stenger und der Leiter der Schlossgärtnerei Rastede, Walter Schwenecker, entwickelten die Idee zu einer eigenständigen Blumenschau.
2007 stand alles unter dem Motto: „Zauberhafte Gärten“. Architekt Klaus-Peter Hummel hatte gemeinsam mit Landschaftsgärtnern, Gärtnern und Floristen aus der Region für diese Jubiläumsschau wieder einen besonderen Planungsentwurf vorgelegt: 22 vielfältige und interessant arrangierte Themengärten rankten sich um die Kunst, besondere Highlights in und für den Garten zu zaubern.
Hier ein Überblick über die 22 Themenbereiche:
1. Repräsentativer Eingangsbereich mit grünenden Linden und blühenden Brautspieren, üppigen Tulpen- und Hornveilchenpflanzungen, der auf den Frühling einstimmte. Der Besucher übeschritt die Schau zum Jubiläum über einen roten Läufer und durch drei rote Vorhang-Öffnungen. Im Hintergrund erhoben sich als Rückgrat der Schau die ‚Arkadengänge’, die südländisches Flair vermitteln. Sie ermöglichten interessante Perspektiven - auch von oben aus der Vogelperspektive.
2. Das Azaleen-Rondell mit der Zahl ‚25’ ist Ausgangspunkt (Objekt: Eileen Rieger) für die vier großen Besucherrichtungen. Blühende Zierkirschen und frisch grüne Lärchen waren Kulisse für Stoffbahnen mit gärtnerischen Sinnsprüchen, z.B. ‚Wo Blumen blühen, lächelt die Welt’ oder ‚Kinder weinen, Narren warten, Dumme wissen, Kleine meinen, Weise gehen in den Garten’, etc. Zwei vieleckige Wasserbecken zeigten tanzende Kaskadenfontänen. Die Solitärs der Rhododendron simsi stellten hier bereits ein absolutes ‚Highlight’ dar - Beispiel für die Zauberkraft der Gärtner in der Region.
3. Wie Skulpturen standen Natursteinsäulen mit Säulen-Pavillon im mediterranen Garten und vermittelten eine Atmosphäre wie am Mittelmeer. Hier blühten in kleinen, fingerartigen Buchten 8.000 Narzissen und 2.000 Tulpen. Vor dem See mit den ‚Tanzenden Fontänen’ säumten Birken das Ufer, die mit Pontischen Azaleen unterpflanzt sind.
4. Ein 500 qm großer See, das Wasserbecken dominierten den Freiraum und gab den Blick auf die Fontänen der ‚Dancing Waters’ - Wasser in Farb- und Musiksinfonien - und die schwebenden Begonien-Zungen frei. Die stündliche Wasser-Aufführung konnten von vielen Seiten, auch von oberhalb des Arkaden-Ganges gesehen werden.
5. Grazile, hängende Blumenmatten mit roten Begonien schwebten vom Arkadengang über das Wasser. Übergroße menschliche Skulpturen von Peer Holthuizen vergnügten sich am See.
6. ‚Versteckt’ hinter dem See lebte der gute Geist der Blumenschauen in der Weser-Ems-Halle; er war als begrünte Erdplastik dargestellt und hütete den Traum vom Gartenglück: dargestellt durch einen gläsernen Schatz im Wasserbecken. Unwirklich, mystisch erscheinen zwei weiß getünchte Bäume.
7. Der dynamische Gartenteil wirkte besonders aus der Vogelperspektive. Buchs-Kugeln vermitteln eine Rotation, die von 600 blauen und weißen Glockenblumen unterstützt wurden.
8. Im Garten der Farbstreifen wurden die Farben der Blütenpflanzen durch Materialien, wie farbige Folienstreifen verstärkt. Drei Eiben-Pyramiden unterstreichten den in die Wasserfläche reichende Halbinsel
9. Unterhalb der Fontänen waren besondere Rhododendren an Azaleen aus der Botanika im Rhododendron-Park Bremen zu sehen.
10. Ergänzt wurde dieser asiatisch anmutende Bereich durch grüne Miniaturen (Bonsai) mit Zen-Garten und einen kontrastierenden floralen Teppich, der als floristische Meisterleistung über dem Boden zu schweben schien. Drei florale Teppiche - nach dem Vorbild der fliegenden Teppiche aus der Märchenwelt des Orients geschaffen - zeigten eine Vielzahl von Blüten und Grün.
11. Der jungfräuliche Garten war ganz in weiß gehalten. Rosafarbene Bellis (Tausendschön oder auch Gänseblümchen genannt) standen sinnbildlich für die Unschuld. Hier setzte der Architekt die Wirkung von weißen Baumpfählen in enger Reihung zu einer besonderen Raumbildung ein, die um eine runde Terrasse her aufgestellt wurden. Dem gegenüber lag der Garten der Grundsätze, der aus klaren architektonischen Elementen bestand: In der Farbe blau gehalten zeigten sich eine quadratische Terrasse, eine Pyramide, ein Würfel und eine blaue Kugel; die Terrasse wurde mit Glockenblumen bepflanzt. Im äußeren Kranz leuchteten Tupfer von blauen Hortensien.
12. Einen floristischen Höhepunkt stellte ein Orchideen-Tunnel dar, der - erhellt von 120 Orchideenrispen, die von innen hinein geflochten wurden - die Faszination tropischer Gärten vermittelte.
13. Der rote Garten wurde dargestellt durch ein rot gestrichenes Holzdeck, das um ein rundes Wasserbecken einen Tupfer ins Wohnumfeld brachte. Schlanker Bambus wog sich im Wind. Oft waren es die einfachen Formen, die bestachen!
14. Der ‚Biergarten’ bestand aus gefachten Bierkisten. Hier konnte man die humoristische Seite der faszinierenden Ideenwelt entdecken: ‚Blumen in Flaschen’ ergaben die Sinfonie für einen ‚Schmunzelgarten’. Wie empfanden die Besucher diesen Bereich? Redeten sie drüber? Doppeldeutig dabei: ‚Die Blume auf dem Bier’ - hier wurde sie floristisch dargestellt.
15. Der Stegreifgarten zeigte eine Picknicksituation aus weißen Euro-Paletten mit bunten Kissen. Zwischen Findlingen lugten Frühlingsblüher hervor.
16. Rittersterne (Amaryllis) - wurden rund um einen Sitzplatz unter drei Kugel-Bäumen thematisiert. Sie waren unterpflanzt mit Waldsteinia und Bubiköpfchen. In dieses Ensemble hineinpassend hatte Architekt Hummel eine Ritterrüstung vom Oldenburgischen Staatstheater arrangiert.
17. Der tanzende Garten wirkte ebenfalls von oben besonders gut. Pflastermalerei ist nicht nur im Süden zuhause: Betonplatten wurden von Schülern mit Schmetterlingen schön verziert. In der Mitte der Terrasse lag sie akkurat in Reih und Glied, während sie an den Seiten ‚aus der reihe tanzten’.
18. Auch das ‚Arkaden-Café’ wurde von Rundbögen gesäumt, die den Besuchern schon beim Betreten der Schau einen Hauch von Padua und anderen toskanischen Städten vermittelten. Hecken formten sich zu: ‚Secret Gardens’ und boten ‚versteckte Plätze’.
19. Dem Säulen-Garten waren Frühlingsstauden zugeordnet. Aus diesem zarten Blütenteppich erhoben sich Metallzylinder. Botanisch interessant: Vorgestellt wurde u.a. auch die ‚Staude des Jahres 2007: Ehrenpreis’ (Veronica und Veronicastrum).
20. Beim Garten der Emotionen sah der ‚Blumenschau-Bummler’ verschiedene Bögen, die das Auf und Ab in der Gefühlswelt darstellen sollten. Diese ‚Usambara-Amplituden’ durchzogen das von dunkel bis hell ‚unterlegte’ Kiesbett. Drei Spalierlinden mit ihren Kronen unterstreichten den strengen Charakter, die formale ‚Pflanzen-Grafik’.
21. Der ‚Happy-Metal-Garten’ zeigte noch einmal floristische Raffinesse. Eine Blau-Zeder gab das Farb-Thema nach unten zu der metallisch scheinenden Belaubung der ausgesuchten Pflanzen weiter. Surrealistische Elemente waren silberblättrige Gewächse, ergänzt von metallischen Werkstoffen, die hier Eingang in die Floristik fanden.
22. Drei ‚Pagoden’ bildeten eine Linie durch den Hintergrund der Schau und die floristisch zu gestaltenden Räume für:
a) ‚Rot mit Grün’ versus ‚Grün mit Rot’ - Diagonal angeordnete Arrangements aus Anthurien stellten ein munterspannendes Wechselspiel dar.
b) ‚Tete á Tete: Afrika trifft den Norden’ - Schöne und gediegene Strelizien gaben sich ein Stelldichein mit nordischen Birken
c) ‚Blauer Zauber’ - Blaue Hortensien, Usambara-Veilchen und floristische Elemente vereinten sich mit schwarz-blauen Rosen.
In Oldenburg sollte gezeigt werden, wie es die grünen Berufe verstehen, besonders schöne und harmonische Themengärten und Gartenanlagen zu gestalten. Der Zauber lag dabei darin, dass über das Maß normaler, in das Wohnumfeld zu integrierende Themen und Gartenarchitektur hinaus gedacht und gestaltet werden kann. Auf diese Art - so Architekt Klaus-Peter Hummel - konnte es gelingen, die Phantasie des Betrachters zu beflügeln. Ein bunter, duftender Strauß mit Millionen von Blüten, Zierpflanzen und grünen Bäumen, Wasserspielen mit ‘Dancing Waters’ und ‘Water Jumps’ und von neuen Ideen sowohl für Nutz- und Ziergärten, für phantastische Gartengestaltung, als auch für besonders schöne Floristik wurde überreicht.
Außerdem nahmen wieder rund 250 Aussteller an der Veranstaltung teil, denn der Blumenschau war wie immer die Frühjahrsmesse „Garten und Familie“ angeschlossen. Die Garten-Fachaussteller kamen fast ausnahmslos aus dem Weser-Ems-Gebiet.
Nach der offiziellen Eröffnung ließen es sich Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner und der Schirmherr der Blumenschau Ministerpräsident Christian Wulff nicht nehmen, einen kurzen Rundgang durch die Hallen zu unternehmen. Begleitet wurden sie von der offiziellen deutschen Blumenfee, Frau Fayette Scherwinski.
Oli: „Sie sind Blumen-Fee, wie aber sind sie gewählt worden? Wie ist das entstanden?“
Fayette Scherwinski: „Ich bin deutsche Blumen-Fee, ich repräsentiere alle deutschen Gärtner und Floristen. Ich bin selbst Floristmeister und bin von der CMA, der ‚Centralen Marketinggesellschaft für Agrarwirtschaft’ gewählt worden im September. Das dauert ein Jahr lang so eine Amtszeit - von September bis September - und man hat mich jetzt gebeten, diese Amtszeit noch für ein Jahr zu verlängern.“
Oli: „Und was gefällt ihnen hier am besten?“
Fayette Scherwinski: „Die tanzenden Wasser gefallen mir ganz ganz gut und die Garten-Sprüche finde ich schön und ich bin jetzt auf der Suche nach dem Happy-Metal-Garten, den habe ich auf dem Konzept gesehen, habe ihn aber noch nicht gefunden! Da möchte ich auch noch mal hingucken!
Oli: „Vielen Dank für das Gespräch!“
Natürlich kommt auch Dr. Gerd Schwandner zu Wort, er erholt sich ja gerade von einer Operation.
Oli: „Herr Dr. Schwandner, erst mal möchte ich mich natürlich erkundigen, wie es ihnen geht, sie kommen ja gerade aus dem Krankenhaus?“
Dr. Gerd Schwandner: „Gut, deshalb habe ich mich ja auch gefreut, dass ich heute mit der Blumenschau wieder voll starten kann!“
Oli: „Sie haben gerade einen Rundgang gemacht mit dem Ministerpräsidenten zusammen, was gefällt ihnen denn besonders an der Blumenschau?“
Dr. Gerd Schwandner: „Also, mir gefallen zwei Dinge persönlich besonders gut. Das eine ist der Zen-Garten, das hängt auch damit zusammen, dass ich viel für Asen übrig habe und das andere sind die tollen Arrangements mit den Rhododendren. Das ist einfach wunderbar!“
Oli: „Wie gefällt ihnen denn die Asien-Abteilung hier auf der Messe?“
Dr. Gerd Schwandner: „Das ist eine kleine, aber wunderbar gepflegte Anlage, die sehr viel vermitteln kann, was die Kraft von diesen Zen-Gärten ausmacht!“
Oli: „Entspricht das ungefähr dem Original, sie kennen ja nun persönlich die Gärten in Asien?“
Dr. Gerd Schwandner: „Ja, also es gibt ja ganz unterschiedliche Zen-Gärten, das muss man ja sehen. Das, was wir hier betrachten können, ist eine der vielen Möglichkeiten, aber sehr sehr schön gelungen!“
Oli: „Wie wichtig ist die Blumenschau für Oldenburg? Sie soll ja ab sofort jedes Jahr stattfinden, nicht mehr alle zwei Jahre, wie bisher, wie bedeutend ist das für Oldenburg?“
Dr. Gerd Schwandner: „Das ist ein tolles Aushängeschild für Oldenburg aus zwei Gründen. Der eine Grund ist, es hat ein Thema, nämlich ‚Garten, Gärten und Blumen’, das passt sehr gut in die Region. Wir wollen uns in unserer Marketing-Strategie in der Zukunft stärker mit bestimmten Themen, die man richtig mit Oldenburg assoziieren kann, auch beschäftigen. ‚Pferd’ wäre zum Beispiel noch ein anderes Thema. Deswegen ist es strategisch sehr gut. Das zweite ist, diese Schau macht einfach allen Menschen Freude, und das ist einfach schön! Und das wir das jetzt jährlich haben, ist ja noch mal besser!!“
Oli: „Werden sie die Messe noch öfters besuchen?“
Dr. Gerd Schwandner: „Meine Frau hat heute Morgen gesagt, als sie das Programm gelesen hat, da muss sie unbedingt mit ihrer Mutter hin, also werden wir wieder kommen!“
Oli: „Letzte Frage: Haben sie persönlich einen grünen Daumen? Sind sie ein Gartenmensch?“
Dr. Gerd Schwandner: „Nein, überhaupt nicht! Das muss ich ehrlich sagen! Wir haben zu Hause Orchideen und das finde ich auch ganz gut, aber meine Frau kennt sich da viel besser aus und sie hat mir vorhin noch mal zugerufen, wenn sie pensioniert wird, möchte sie Zen-Gärtnerin werden!“
Oli: „Vielen Dank für das Gespräch!“
Ministerpräsident Christian Wulff stand zwar etwas unter Termindruck, aber auch er genoss den kurzen Spaziergang durch die Schau.
Oli: „Herr Wulff! Sie haben jetzt gerade einen Rundgang gemacht, wie sind die ersten Eindrücke von der Messe?“
Christian Wulff: „Für mich ist der schönste Eindruck, dass die Besucher total begeistert sind, weil die kennen sich ja am besten aus, weil sie ja vielfach Blumenschauen besuchen und die erfahrenste, nämlich die Blumen-Fee Deutschlands, die hat gesagt, das sei jetzt in ihrer Amtszeit bisher die beeindruckendste Blumenschau von der Vielzahl der Pflanzen her, von der Gestaltung her, von der Architektur her, mit dem Wasser-Ballett, das muss man ja wirklich gesehen haben!! Deswegen kann man nur allen empfehlen, diese Blumenschau mindestens ein Mal zu besuchen in den nächsten neun Tagen!“
Oli: „Sie haben angekündigt, wenn 100.000 Besucher erreicht werden, gibt es ein Spargelessen. Sie grinsen schon so! In der Presseerklärung stand drin, 60.000 Menschen werden erwartet, es könnte also klappen, dass sie drum herum kommen, oder?“
Christian Wulff: „Ich bin sehr vorsichtig geworden. Manchmal muss ich solche Versprechen ja wirklich einlösen und was ich verspreche, das halte ich natürlich auch. Und ich habe unterschiedlichste Dinge versprochen. Zum Beispiel habe ich in Visbek mal gesagt: ‚Wenn ihr mit 80% CDU wählt, dann komm ich gleich als Ministerpräsident wieder!“ - Dann haben die mit 82% CDU gewählt, da musste ich dann gleich hin! Man muss ja auch zusehen, dass man seine Versprechen gleich einlöst!! Spargelessen sind nicht billig, aber vielleicht klappt es mit 100.000 Besuchern! Es gab mal fast 110.000, das ist also auch nicht unfair, wenn ich gesagt habe: ‚Wenn ihr 100.000 Besucher erreicht...’ - weil es schon einmal, ich glaube es war im Jahr 1986 - 110.000 Besucher gegeben hat.“
Oli: „Es gibt ja in diesem Jahr verschiedene Themengärten, was hat ihnen am besten gefallen beim Rundgang?“
Christian Wulff: „Am schönsten gefällt mir die Wasserlandschaft, die Wassergestaltung, aber auch die Themengärten. Zum Beispiel der kleine Garten ‚Grundsätze’, der ja sehr blau-weiß geprägt ist. Und da blau meine Lieblingsfarbe ist, hab ich mir gedacht, so kann man sich den Garten in Teilen durchaus gestalten! Es sind hier viele Anregungen, wo man denkt: ‚Das kannste zu Hause auch so machen!’. Es ist nichts, was ständige Pflege und Betreuung erfordert, die man gar nicht aufbringen kann, sondern viele Dinge kann man so installieren, auch in kleineren Gärten, wie es die Japaner uns ja vormachen, die haben ja manchmal ganz kleine Innenhöfe, aber ganz viele Ornamente dort und dadurch eine ganz bestimmte Hinwendung zur Natur, zu Pflanzen, zur Zeit, sich innezuhalten und sich Gedanken zu machen, was wir vielleicht alle viel mehr brauchen können, als man manchmal denkt!“
Oli: „Letzte Frage: Haben sie persönlich den grünen Daumen? Sind sie ein Gartenmensch, haben sie einen Garten zu Hause?“
Christian Wulff: „Ich habe natürlich einen Garten in Osnabrück und einen Dachgarten in Hannover im Moment. Aber ich bin jemand, der sich an Gärten erfreut, der aber im Garten selber nicht gerade der beste Helfer ist, den man sich vorstellen kann. Nicht, dass ich jetzt zwei linke Hände hätte, aber ich genieße einfach gerne im Garten. Nicht, dass jetzt andere arbeiten müssten und ich selber tue nichts, aber wenn es vorher getan wurde und ich es dann einfach nutzen kann, ist mir das häufig lieber, als selbst noch im Garten arbeiten zu müssen, da bin ich ganz ehrlich. Ich bin nicht so der Gartenarbeiten, auch Rasenmähen war nicht immer so der Hit für mich!“
Oli: „Vielen Dank für das Gespräch!“
Hören statt lesen unter: http://www.magic14u.de/Q1-2007/html/horsaal2.html
(Transkription eines Radiobeitrages. OLi's Abendshow - Sendung Nr. 8 vom 7. März 2007 - www.OlisAbendshow.de)
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