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Gesundheit | 20.10.2007 17:08  Drucker

Ambulante Intensivpflege: Mobile Krankenpflege Magdeburg setzt individuelle Konzepte gegen Heimpfleg


Ambulante Intensivpflege: Mobile Krankenpflege Magdeburg setzt individuelle Konzepte gegen Heimpfleg

„Die Überraschung gelingt uns fast immer“, sagt Andrea Oelze. Denn obwohl die Versorgung der meisten schwerst-pflegebedürftigen Patienten schon seit einigen Jahren problemlos in den eigenen vier Wänden möglich ist, staunen viele Angehörige nicht schlecht, wenn ihnen die 27-jährige, examinierte Krankenschwester erklärt, dass der Klinikaufenthalt des kranken Familienmitgliedes nun doch nicht – wie erwartet – hinter den Mauern eines anonymen Pflegeheimbetriebes endet. „Den meisten Angehörigen sieht man es an, dass ihnen ein Stein vom Herzen fällt“, sagt Andrea Oelze.

Trotz der erheblichen Belastungen, die mit der Pflege eines bettlägerige Patienten im heimischen Umfeld verbunden ist, würden 60 Prozent der pflegenden Angehörigen das betreute Familienmitglied niemals in die Obhut eines Pflegeheims geben. (Quelle: Senioren-Ratgeber April 2006). Entsprechend willkommen ist die professionelle Unterstützung der Pflegefamilie durch Mitarbeiter der Mobilen Krankenpflege Magdeburg GmbH. Seit rund einem Jahr koordiniert Andrea Oelze den Einsatz der Pflegeteams, in denen sich jeweils vier ausgebildete Alten-, Kranken- und Gesundheitspfleger und Krankenschwestern rund um die Uhr um das Wohlergehen jeweils eines Intensiv-Pflege-Patienten kümmern.

Die Arbeit von Andrea Oelze beginnt dabei schon einige Wochen bevor der Patient aus dem Krankenhaus entlassen wird. In Absprache mit Klinikärzten, Angehörigen und dem Hausarzt entsteht ein individuelles Pflegekonzept. Anträge müssen ausgefüllt und duzende Telefongespräche geführt werden. Zu den Aufgaben von Andrea Oelze gehört auch die Bestellung der teuren, technischen Pflege-Hilfsmittel und es gilt, die reibungslose Versorgung mit Verbrauchsmaterialien – Absaugkathetern, Ernährungssystemen, etc. – sicherzustellen. Und während sich das Pflegeteam der Mobilen Krankenpflege Magdeburg GmbH rund zwei Tage vor der Entlassung, noch am Klinikbett, mit den Besonderheiten und Vorlieben des neuen Patienten vertraut macht, kontrolliert Andrea Oelze ein letztes Mal, ob die privaten Wohn- und Schlafräume des Patienten den hohen Ansprüchen genügen, die die Rund-um-die Uhr-Betreuung eines intensivpflegebedürftigen Menschen voraussetzen. Oelze: „Im Zweifel veranlassen wir es, dass Türen Rollstuhl gerecht erweitert werden, prüfen, ob ein Treppenlift eingebaut werden muss und schauen, dass der Schlafraum hell und freundlich, vor allem aber gemäß den Wünschen unseres Patienten hergerichtet wird.“

Kommt dieser dann nach überstandenem Klinikaufenthalt zurück in die eigene Wohnung, erwarten ihn dort die Mitarbeiter „seines“ Pflegeteams der Mobilen Krankenpflege Magdeburg GmbH und eine hochmoderne Pflegeeinrichtung, die maßgeschneidert auf die individuellen Erfordernisse jedes einzelnen Patienten abgestimmt wurde. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen bei Andrea Oelze. Die Webadresse lautet www.Mobile-Krankenpflege-MD.de

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Quelle: diakonetz.de
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