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Schlagzeilen | 12.02.2012 21:54  Drucker

PKV oder GKV: Welche Krankenversicherung 2012 ist die Richtige?


Ist die private oder gesetzliche Krankenversicherung besser? Diese Frage stellen sich im Moment viele Menschen, doch die Verunsicherung ist groß.

Die letzten Monate waren sowohl für gesetzlich Versicherte als auch für Privatpatienten sehr aufregend. Die gesetzlichen Kassen kürzen zunehmend die Leistungen bei steigenden Beiträgen (momentaner Beitragssatz 15,5%) und die privaten Krankenversicherungen haben durch Beitragserhöhungen von bis zu 40% negative Schlagzeilen gemacht. Doch welche Krankenversicherung passt 2012 wirklich zu mir? 

Leistungen von PKV und GKV im Vergleich

Ohne Frage, hier liegt die private Krankenversicherung im direkten Vergleich zur GKV vorne, jedoch nur bei entsprechenden Wahltarifen. PKV Versicherte im Basistarif erhalten die gleichen Leistungen wie gesetzlich Versicherte. Der Vorteil der privaten Krankenversicherung besteht in den Tarifoptionen, die sich wie ein Baukasten selbst zusammenstellen lassen. Somit zahlt der Kunde in der PKV wirklich nur die Leistungen, die er auch in Anspruch nehmen will. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung können diese Leistungen durch eine private Krankenzusatzversicherung abschliessen, welche zusätzliche Kosten verursacht.

Kosten und Preise bei privater und gesetzlicher Kasse

Auch hier gibt es große Unterschiede! Während die gesetzliche Krankenkasse Beiträge abhängig vom Einkommen erhebt, orientieren sich die Preise bei der PKV an den individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen. Auf Grundlage dieser Fakten wird eine Risikokalkulation aufgestellt und entsprechend die Beiträge berechnet. Das Einkommen ist bei dieser Art der Berechnung nicht relevant. Deshalb ist es für viele junge, gutverdienende Menschen eine verlockende Alternative, da die monatlichen Kosten in der PKV teilweise deutlich günstiger sind als in der GKV.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Bezahlung der Leistungen. Während die gesetzlich Versicherten keine direkten Rechnungen von Arzt oder Apotheken erhalten, müssen Privatpatienten die Rechnungen selbst vorstrecken. Diese werden von der PKV innerhalb weniger Wochen beglichen. In den wenigsten Fällen müssen die Versicherten das Geld also vorschiessen, da die PKV die Beiträge rechtzeitig überweist.

Beitragsentwicklung in der PKV und GKV

Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenkassen bleiben auch im Alter kostant und orientieren sich durchgehend am Einkommen. Da die private Krankenversicherung ihre Beiträge anders berechnet, erhöhen sich entsprechend auch die Beiträge im Alter. Um diesen Effekt abzuschwächen, gibt es in der PKV Altersrückstellungen, die im Alter die Versicherten entlasten sollen. Die in den Medien behandelten Beitragssteigerungen betreffen überwiegend billige PKV Lockangebote, die auf Grund von Fehlkalkulationen der Versicherer solche Erhöhungen erfahren mussten. Daher sollte bei der Wahl des Tarifs unbedingt auch an die Beitragsstabilität gedacht werden und nicht nur an den Preis. Mehr dazu unter http://www.krankenversicherung.net/billige-private-krankenversicherung

Single oder Familie - Wichtiges Kriterium

Während es in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Familienversicherung gibt, muss in der privaten Krankenversicherung jedes Familienmitglied eigenständig versichert werden was zusätzliche PKV Kosten entstehen lässt. Wer also eine große Familie plant, sollte sich zwei Mal überlegen, ob die PKV die richtige Krankenversicherung ist. Die PKV Anbieter bieten zwar Sondertarife für Kinder an, jedoch sind diese deutlich teurer als die kostenfreie Familienversicherung der GKV. Singles oder Familien ohne Kinder können von den guten Leistungen und niedrigen Beiträgen in jungen Jahren profitieren.

Wechsel GKV in PKV vs PKV in GKV

Nicht jeder kann in die private Krankenversicherung wechseln. Angestellte und Arbeitnehmer müssen ein Jahresgehalt von 50850,- Euro brutto aufweisen. Selbstständige, Beamte und Studenten haben die Wahl der Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen. 

Hat man sich einmal für eine PKV entschieden, ist dies zumeist eine Entscheidung fürs Leben. Eine Rückkehr in die GKV ist nur unter bestimmten Umständen möglich und will vom Gesetzgeber unterbunden werden. 

Wie auch immer sich der Versicherte unterscheidet, ein Beratungsgespräch ist essentiell und sollte unbedingt vor der Wahl der neuen Krankenversicherung für 2012 vereinbart werden.

Quelle: Krankenversicherung.net

 

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