Neue Studie weist auf Möglichkeiten zur Beitragssenkung für die Krankenversicherung hin, wenn die Verwaltungsstrukturen der Krankenkassen verschlankt würden.
Die Kosten für die Verwaltung in den Krankenkassen sind vermutlich höher als notwendig. Eine nun veröffentlichte Studie der A. T. Kearney Unternehmensberatung zeigt, dass knapp ein Viertel der gesamten Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung der Bürokratie zufällt, so der „Spiegel“. Im Vergleich zur Industrie liegen damit die Kosten für den Verwaltungsaufwand deutlich höher. Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, wie der Beitragssatz für die GKV auf 14,2 Prozent statt 15,5 sinken könnte, wenn die Strukturen für die Verwaltung effizienter gestaltet würden. Gerade die Beitragshöhe für die Krankenversicherung sorgt regelmäßig für Diskussionen und wird auch gerne von den Anbietern der PKV genutzt, um neue Mitglieder zu werben. Weitere Informationen zum Thema Beiträge für die Krankenversicherung unter: http://private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org/private-krankenversicherung-beitrag/
Gesamte Gesundheitsbranche betroffen
Die Studie bemerkt, dass die Krankenkassen neben eigenen hohen Verwaltungskosten auch die Kosten für die Verwaltung in der gesamten Gesundheitsbranche heben. So sind auch Apotheken, Praxen und Krankenhäuser von der Bürokratie betroffen. Als besonderes Negativbeispiel können in diesem Zusammenhang Krankenhausärzte genannt werden. Diese verbringen über ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungsaufgaben. Auch niedergelassene Ärzte sind aufgrund der komplexen Abrechnungsverfahren von hohen Verwaltungskosten betroffen.
Die GKV hat sich ebenfalls bereits zur Studie geäußert. Der GKV-Spitzenverband hat diesbezüglich die anfallende Verwaltung bzw. die Bürokratie verteidigt und als notwendig für eine für eine gute medizinische Behandlung bezeichnet.
Ausblick
Gerade mit dem Jahreswechsel wurde das Thema Beiträge für die Krankenversicherung vermehrt thematisiert. Während die Medien sich in erster Linie auf Beitragssteigerungen der privaten Krankenversicherung fokussierten, hatte die SPD mit ihren Beschlüssen zur Bürgerversicherung für Aufsehen gesorgt. Die neue Studie zeigt nun noch weitere Effizienzpotentiale auf, welche zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Zukunft helfen kann.
Kontakt
Arbeitskreis Krankenversicherungen
Silke Hansen
Gneisenaustr. 88
10961 Berlin
E-Mail: s.hansen@private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org
Tel.: 017670259152
Der Arbeitskreis Krankenversicherungen stellt unter der Seite http://private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org/ ein unabhängiges Informationsportal zum Thema Gesundheitsabsicherung in der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung. Das Portal wird von einer Gruppe Experten zum Thema Krankenversicherungen betreut und ist in erster Linie für die Informationsrecherche für private Verbraucher erstellt worden. Der Arbeitskreis Krankenversicherungen verfolgt heute das Ziel Menschen in Deutschland umfassend, unabhängig und Verbraucherorientiert über die komplexen Themen der Krankenversicherung zu Informieren und Unterstützung zu bieten bei relevanten Entscheidungen.


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