Edmund Stoiber hat wohl doch noch nicht das "Zeitliche gesegnet". Überraschend wurde er nun aus den CSU-Reihen als Köhler-Nachfolger vorgeschlagen.

"Stoiber als Anwalt des kleinen Mannes", so drückt es der CSU-Landtagsabgeordnete Bernd Weiß aus. Auf einmal ist ein Ende für Stoiber doch nicht mehr in Sicht. Der 66-Jährige allerdings betrachtet diese Möglichkeit als Unsinn. Die Partei würde alles dafür tun, dass Köhler wieder gewählt wird.
Der Bundespräsident hat sich noch nicht geäußert, ob er in seiner zweiten Amtszeit zur Verfügung stehen möchte. Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau würde sich allerdings auf Stoiber als Volkspräsidenten freuen.
"Kein zweiter Politiker kann nüchtern so viel unverständliches Kauderwelsch reden wie Edmund Stoiber", so Pau.


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