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Gesundheit | 18.03.2010 07:31  Drucker

Jugend hilft sich selbst


Die Maxime des Konzeptes "Jugend hilft sich selbst" entspringt einem Motto: Machen statt Reden.

Werktäglich können Jugendliche an 10 PC-Arbeitsplätzen an unseren Suchthilfe-Projekten mitarbeiten. Sie erlernen das Handwerk der Website-Gestaltung und wie TV-Beitrage produziert werden. Sucht und verwandte Themen, wie beispielsweise Gewalt sollen die inhaltliche Basis sein.

Solidarkreis-Sucht-U-21 bietet Konzept der Suchtselbsthilfe für Jugendliche an

Das Problem ist bekannt:

Die verschiedenen Verbände von Sucht-Selbsthilfegruppen beklagen allesamt ihre Schwierigkeiten bei der Integration von suchtgefährdeten bzw. schon abhängigen Jugendlichen.

Komasaufen“ bei Jugendlichen, von uns zum Unwort 2010 als empfehlenswert empfunden, beherrscht seit Monaten die mediale Landschaft, in blasphemische Absichten gekleidete Überschriften geben vor, zur Problemlösung beitragen zu wollen. Tatsächlich jedoch geht es um Auflagensteigerungen und Quoten.


In Deutschland gibt es über 7.000 Selbsthilfegruppen zum Thema Alkoholismus und Sucht, die samt und sonders, so kann man es leichtfertig pauschalierend formulieren, in Jahrzehnte währenden Strukturen erstarrt sind.

Langjährige Abstinenzen stehen der unerschöpflichen Kraft der Jugend integrationsunfährig gegenüber. Längst spricht man eine andere Sprache.

Einer(m) Jugendlichen begreiflich machen zu wollen, er solle möglichst in seinem Leben keinen Alkohol mehr konsumieren hieße „Eulen nach Athen tragen“, oder, wäre so „überflüssig wie ein Kropf“.. Ein verächtliches Lachen wäre die Folge, oder der Bescheid „man habe sie nicht mehr alle“.

Um Missverständnissen zu vorzubeugen:

Selbsthilfegruppen sind zur Abstinenzsicherung unverzichtbar.

Unzähligen Menschen haben Sie „raus aus der Sucht“ zu einer neuen und nie gekannten Zufriedenheit verholfen.


Wir haben uns Gedanken gemacht:


Wie kann man Jugendlichen die Tür zur Motivation, über Selbsthilfe nachzudenken, einen Spalt weit öffnen? Das Medium „Internet“ brachte uns auf die Spur. Ein ideales Instrument sich über das Erlernen der Herstellung und Gestaltung von Internetauftritten und über Teilnahme an TV-Produktionen mit dem Thema „Sucht“ auseinander zusetzen.

Der Suchthilfe e.V. aus Detmold hat eine solches Konzept entwickelt. Gegründet wurde der Verein von zwei älteren Männer, Peter Korff (58) und Wolfgang Schwalenstöcker (65), die nach jahrzehntelangem Alkoholkonsum abhängig geworden sind und nach Ihrer Entwöhnungsbehandlung in verschiedenen Suchtkliniken sich der Suchthilfe verschrieben haben. Aktiv betreiben Sie ein umfangreiches Internetportal (http://.www.suchthilfe-magazin.de, ein Suchthilfe-Tv mit regelmäßigen Video-Beiträgen zum Thema und den Solidarkreis-Sucht, 2 Selbsthilfe-Projekte, in denen Betroffene an ihren Projekten mitarbeiten können.


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