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Umwelt | 31.07.2009 13:31  Drucker

Heizung im privaten Bad


Der gesteigerte Wunsch passende Lifestyle Accessoires auch im Bad zu platzieren um unseren höheren Komfortansprüchen gerecht zu werden, lässt die Ideen Schmieden der Hersteller von Heizkörpern und Heizflächen auf Hochtouren laufen. Vielen von uns ist sicher noch in Erinnerung wie sich die Beheizung des Badezimmers noch vor 20 oder 30 Jahren gestaltete. Häufig war hier lediglich ein Elektrodeckenstrahler installiert oder ein Gasheizofen der gleichzeitig zur Warmwasserbereitung diente und diese wurden dann kurz vor der Nutzung des Bades eingeschaltet. Zum Glück sind derartige Heizanlagen mittlerweile Geschichte und entsprechen auch sicher nicht mehr unseren heutigen Vorstellungen von Komfort und unseren Sicherheitsansprüchen. Mit dem Einzug der Warmwasser Heizung in unseren Gebäuden, wurden Heizstrahler und Gasheizöfen mehr und mehr verdrängt und durch moderne Plattenheizkörper ersetzt. Diese Beheizung ist heute noch vielfach Standard gerade in Bädern von Mietwohnungen ist sie immer noch anzutreffen. Ein Nachteil dieser Beheizung ist, dass vor allem minderwertige Plattenheizkörper, durch die hohe Luftfeuchtigkeit in den Bädern immer wieder mit Korrosionsschäden zu kämpfen haben. An den Ecken der Plattenheizkörper blättert vielfach die Farbe ab und sie fangen an zu rosten. Auch die Thermostatventile leiden unter der hohen Luftfeuchte und versagen teilweise ihren Dienst. Wer es sich aussuchen kann sollte in jedem Fall hier hochwertige Heizkörper einsetzen mit möglichst glatten Oberflächen ohne Kanten und Falzten. Vor allem sollten die Platten über eine korrosionsbeständige Lackierung verfügen. Profilierte Platten sind schon aus hygienischen Gesichtspunkten eher ungünstig. In jedem Fall sollten nur einlagige Plattenheizkörper verwendet werden, damit sowohl Vorder- wie auch Rückseite einfach gereinigt werden können.  Heutigen Komfortansprüchen werden aber auch Plattenheizkörper im Bad eigentlich nicht mehr gerecht. Hier bietet die Fußbodenheizung eine passende alternative. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, es gibt keine störenden Elemente im Bad und es gibt von der weder Probleme mit Korrosion noch mit der Hygiene. Hinzu kommt natürlich, dass die Fußbodenheizung, bedingt durch die geringen Vorlauftemperaturen die hier zum Einsatz kommen, sich hervorragend für die Einbindung in Solaranlagen anbietet. Derartige Flächenheizungen sind mittlerweile auch für die Sanierung von Gebäuden und somit für den Trockenausbau in den verschiedensten Versionen verfügbar. Dabei sind die Rohrschlangen vielfach bereits auf den Gipskartonfaserplatten vormontiert, so dass eine einfach Anpassung an die geometrischen Gegebenheiten der Räume möglich ist. Hierfür wird lediglich ein möglichst glatter Untergrund benötigt. Die Faserplatten können dann sofort mit Fliesen oder Teppichboden belegt werden. Einfacher geht die Einbindung auch in eine vorhandene Heizungsanlage kaum.

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