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Kultur | 04.07.2009 17:13  Drucker

Der OB aus Offenbach, Oberbürgermeister OB Horst Schneider erhält Konkurrenz aus der Kreativszene


Der OB aus Offenbach, Oberbürgermeister OB Horst Schneider erhält Konkurrenz aus der Kreativszene

Die digitale Boheme aus Offenbach macht auf sich aufmerksam. 

 

Es ist schon eine Weile her, das eine Untersuchung der Universität Trier 2007 feststellte, das auf die Einwohnerzahl bezogen, in Offenbach a.M. die meisten Kreativbetriebe in Deutschland angesiedelt sind. Mit dieser Feststellung hat Offenbach sich zu Recht die Bezeichnung - KREATIVSTADT - verdient. Recht umzugehen wissen die Offenbacher Kommunalpolitiker damit nicht. Das Potential was sich mit dem Begriff Kreativstadt verbinden lässt, findet keine Umsetzung in der Form, das Offenbach sich damit deutlich auf dem Markt positioniert. Die politischen Ansätze daraus finanzielles Kapital für die Stadt und ihre Bewohner zu schlagen, dümpeln in hilflosen Diskussionen vor sich hin, dabei liegt es nicht an den Kreativen, die immer wieder mit ansehnlicher Gestaltung und mit Ideen auf sich aufmerksam machen, sondern an der Biederheit des Kleinbürgertums das die Stadt regiert. Der Kulturdezernent und Oberbürgermeister Horst Schneider, huldigt sich selbst mit blumigen Reden und oftmals dazu in einer technokratisch versponnenen Sprache, kreativen Geist lässt er nicht erkennen. Das Rollenverhalten seines Mitarbeiterstabes ist dem Chef angepasst. Die politische Opposition übt sich in Wohlverhalten und kreativer Hilflosigkeit, anstatt dem kulturellen Potential die Möglichkeit zu geben, sich in allen Fassetten der wachsenden Rhein Main Region zu präsentieren.

  

Ab dem Jahr 2010 wird es erhebliche finanzielle Einbrüche geben, die Bundesregierung wird die finanziellen Fördermittel für Kunst und Kultur massiv zurückschrauben. Wer heute in Untätigkeit verharrt und sich im Glanz vergangener Tage sonnt, wird ein böses Unwetter erleben, das sich schon hinter dem Horizont auftürmt. Es gilt jetzt, sich darauf vorzubereiten. 

 

Eine kleine Gruppe, politisch und sozial engagierter Künstler in Offenbach, um dem Maler und Zeichner Klaus Jürgen Miegel und den Offenbacher Galerist und Filmemacher Uwe Kampmann sind rührig tätig, der Ideenlosigkeit der politisch Verantwortlichen in der Stadt Offenbach entgegenzutreten. Kreativität braucht Freiräume, diese werden nicht geschenkt sondern müssen erobert werden. In diesem Eroberungsprozess liegt die Chance, Neues zu gestalten, Kommunikation in Gang zu setzen wobei zielorientiertes und mutiges handeln die Voraussetzungen sind um, aus der verwaltungstechnischen Ebene der Kulturgestaltung heraus zu gelangen und zeitgemässe Formen der Kreativität umzusetzen. 

Einer dieser Kreativräume ist der Cyberspace, hier haben die Offenbacher Kunstrebellen schon seit langer Zeit, Zeichen gesetzt. Offenbach a.M. ist die deutsche Stadt, mit den meisten über das Internet betrieben TV Sendern ist. Subversiv, erreichen die Offenbacher Kunstrebellen schon weltweit viele Menschen. Lokal handeln - global denken, in dieser Maxime bewegt sich das, was man zukünftig aus Offenbach erwarten kann. 

Ohne politische Veränderungen wird das nicht gehen, darum hat sich der Offenbacher Galerist und Filmemacher Uwe Kampmann, bereits am 28.5.2008 bereit erklärt, für das Amt des Offenbacher Oberbürgermeisters zu kandidieren.

 

Mit freundlichen Grüßen aus der Kreativstadt Offenbach

Uwe Kampmann

geschrieben von Uwe-Kampmann

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