
Das bundesweit erste „Pilgerseminar für Pferdefreunde“ lädt pilgernde Reiter und reitende Pilger vom 24.-26.07. zu einem Erfahrungsaustausch in das fränkische Prichsenstadt. Neben Diskussionen und Fachvorträgen stehen Praxistipps für das Reisen mit Pferd im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Nicht erst seit der Schauspieler und Moderator Hans-Peter („Hape“) Kerkeling seine Erfahrung mit dem „Phänomen Jakobsweg“ einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht hat, bieten Pilgerfahrten eine besondere Form der „Reise ins Ich“. Für die Menschen des Mittealters boten Wallfahrten zugleich Heiratsmarkt, Abenteuer und Heilsversprechen. „Letztlich ist es egal, ob der Pilger in den nächstgelegenen Ort zieht oder ob der Weg an die historischen Stätten der Christenheit führt. Der Weg ist immer das Ziel und hilft den Menschen, zu sich selbst zu finden“, sagt Albert Knaus. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin hatte der passionierte Wanderreiter die rund 1.300 Kilometer lange Strecke von Iphofen (Bayern) nach Santiago di Compostella unter die Hufe genommen. Nach 160 Tagen im Sattel erreichten Kerstin Hüllmandel und Albert Knaus das Cap Finisterre, das sprichwörtliche Ende der Welt. Ihre Erfahrungen teilen die „Europareiter“ im fränkischen Prichsenstadt vom 24.-26.07. mit berittenen Wallfahrern aus dem In- und Ausland.
Neben einer Führung durch das Wasserschloss des Barons Berthold von Crailsheim bietet das Rahmenprogramm einen Empfang im Rathaus und eine musikalischen Pilgermesse in Altenschönbach. Ihren Abschluss findet das erste „Pilgerseminar für Pferdefreunde“ nach einer Kellerbesichtigung und anschließendem Pilgerhock. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft Würzburg e.V. und der Albert Knaus Stiftung für das Reiten in Freier Natur. Weiter Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es im Internet. www.Historischer-Pfarrhof.de und www.Grenzland-Reiter.de


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