Auch in diesem Jahr kommt der Euro nicht zur Ruhe. Trotzdem sind viele Devisenhändler guter Laune für die kommenden Zeiten.
Pünktlich zum zehnjährigen Geburtstag der ersten einheitlichen Europäischen Gesamtwährung stehen die Zeichen auf Sturm. Auch der Devisenmarkt ist gebeutelt von den aktuellen Ereignissen der Finanzkrise. Selbst ausgemachte Experten mit langjähriger Erfahrung können verlässliche Kursverläufe nicht mehr ausfindig machen.
Dieser Zustand wird sich aller Voraussicht nach nicht in absehbarer Zeit ändern. Neue Spekulationen um eine erneute Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgen für Unruhe auf den Märkten.
Angesichts der aktuellen Konjunkturdaten steht die Europäische Zentralbank erneut unter extremen Zugzwang. Entgegen der massiven Kritik zahlreicher Ökonomen und Wirtschaftspolitik hielt die Europäische Zentralbank trotz der sich immer mehr abzeichnenden Krisensymptomen und einem deutlich spürbaren wirtschaftlichen Abschwung an ihrer Politik des konstanten Leitzinses fest. Danach erfolgte unter dem immer größer werdendem wirtschaftlichen Druck eine aggressive Senkung der Leitzinsen um 175 Basispunkte. Dies resultierte in einem historischen Niedrigstwert des Euro-Zinses.
Das Team von www.trading-online-forex.com recherchierte und die Folge war Unsicherheit über den weiteren Kurs der Europäischen Zentralbank, die sich insbesondere auch in starken Schwankungen des Euro auswirkten. Nun wird der Markt erneut von Gerüchten über eine abermalige deutliche Senkung des Leitzinses erschüttert. Allgemein geht der Markt von einer erneuten, sehr aggressiven Senkung der Leitzinsen aus. Dies hätte einen erneuten historischen Tiefstand der Zinsen zur Folge. Führende Ökonomen und Marktkenner halten sogar eine Senkung auf einen Nullzins für möglich und wahrscheinlich. Die Europäische Zentralbank stehe angesichts der nach wie vor bestehenden Marktturbulenzen und einer stetig rückschreitenden Inflation erneut vor Zugzwang. Diese wiederholte Unsicherheit über die Strategie der Zentralbank verunsichert sämtliche Marktteilnehmer.
Dazu kommt auch, dass aus informierten Kreisen zunehmend Gerüchte über Spannungen innerhalb des EZB-Rates nach außen dringen. So möchten einige Gemeinschaftsstaaten den Kurs der dramatischen Zinssenkungen schon lange nicht mehr mittragen. Dies könnte entgegen der bisher wohl vorherrschenden Meinung zu einer Stabilisierung im Kurs der Europäischen Zentralbank führen. Angesichts des akuten Handlungsbedarfs in Europa und dem damit einhergehenden Druck auf die Zentralbank ist es allerdings mehr als unwahrscheinlich, dass sich dieser konservative Flügel durchsetzen wird.


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