In der Liga nur auf dem siebten Platz, die Qualifikation zum Einzug in die Gruppenphase der Champions League verpasst und enttäuschte Fans. Das alles lässt sich zur Zeit mit dem FC Schalke 04 verbinden.

Andreas Müller hat als Manager des Vereins also in der Rückrunde eine guten Berg an Arbeit vor sich. Aber dies scheint der ganze Verein vom Vorstand bis zum Trainerstab nun anzupacken.
So hat sich bis jetzt schon einiges getan:
21. Oktober 2008: Gustavo Varela und Carlos Grossmüller werden in die zweite Mannschaft degradiert.
31. Dezember 2008: Der Vertrag mit Gustavo Varela wird vorzeit aufgelöst.
4. Januar 2009: Danny Latza (U-19 Nationalspieler) wird in die erste Mannschaft berufen. Peter Løvenkrands und Albert Streit werden in zweite Mannschaft verbannt. Zé Roberto fehlt unentschuldigt.
7. Januar 2009: Vertrag mit Peter Løvenkrands wird aufgelöst.
Spieler wie Grossmüller, Streit und Zé Roberto würden wohl vom Verein gerne verkauft werden, aber an dieser Stelle fehlt es an Angeboten.
Die Degradierung und Auflösungen sollen den Grund für das neue Schalke ebnen und wohl auch die Disziplin in der Mannschaft steigern. Das gerade angesprochene „neue Schalke“ soll wohl vor allem durch die nun stärker fokussierte Nachwuchsabteillung aufgebaut werden. So ähnlich wie es Fred Rutten auch schon bei Twente Enschede umsetzte. Ob diese Entscheidung nun aus Einsicht fiel oder aus dem Grund das für neue Spieler evtl. kein Geld vorhanden ist, kann man hier nicht beantworten.
Das gerade auf junge Spieler gesetzt wird zeigt sich wohl auch darin, dass Marvin Poure aus der Jugend vom FC Liverpool kurz vor der Unterschrift bei Schalke stehen soll.
Weitere Transfergerüchte machen natürlich gerade in Umbruchszeiten die Runde. So soll angeblich der Russe Pavel Pogrebnyak (Zenit St. Petersburg) ein Einkaufskanidat sein. Dies scheint aber eher unwahrscheinlich, da dieser mit einem Marktwert von ca. 10-11 Millionen dotiert ist und das mangeln an Angeboten, für die oben genannten Spieler, auch kein neues Geld in die Kassen spült.
Weiterhin soll auch an Interesse an Andrej Voronin,, von Liverpool an Hertha BSC ausgeliehen, bestehen. Das von Voronins Berater bereits bestätigt wurde. Von Schalkerseite wird dies aber dementiert und als Versuch gewertet, Voronin eine besser Stellung im Vertragspoker zu verschaffen.
Bleibt für Fans erst einmal nur die Möglichkeit zu warten und sich zu Fragen ob in richtige Spieler investiert wird und zu sehen was passiert, eventuell schon vor Antritt des Trainingslagers am 10. Januar in Valencia und den damit verbunden Testspielen.


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